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Keine 10 Minuten entfernt liegt das Weltkulturerbe Bamberg. Die über 1000 jährige Kaiser- und Bischofsstadt in Nordbayern gilt als eine der romantischsten Städte Deutschlands. Als Heinrich II. im Jahre 1002 zum deutschen König gekrönt wurde, wählte er Bamberg zum bevorzugten Regierungssitz und legte den Grundstein für eine architektonische Entwicklung, die in der Romanik beginnt und ihren Höhepunkt im Barock findet. 1993 wurde diese "Traumstadt der Deutschen" in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Damit wurde das liebevoll gepflegte Stadtbild mit seinen über 3.000 historischen Bauten gewürdigt, die den 2. Weltkrieg nahezu unbeschadet überstanden haben.
Die Kaiserpfalz Forchheim war Schauplatz mehrerer Königswahlen und Reichstage und wichtigste Festung im Bistum Bamberg. Sehenswert ist der Marktplatz mit schmucken Fachwerkhäusern und die gotische Pfarrkirche. Daneben die Pfalz (spätere fürstbischöfliche Residenz) mit sehenswertem Museum. Die Fränkische Schweiz – ein Landstrich von bezaubernder Harmonie. Von Burgen gekrönte Dolomitenfelsen, aussichtsreiche Höhen, weite Täler und herrliche Wälder.
Vor 400 Jahren wählte Markgraf Christian Bayreuth zu seiner Residenz. Vor 250 Jahren entstand mit dem Neuen Schloss ein Meisterwerk des Bayreuther Rokoko. Markgräfin Wilhelmine, die Schwester Friedrichs des Großen, machte Bayreuth zu einer strahlenden Metropole der Kunst und Kultur. Ihr Markgräfliches Opernhaus, offiziell vorgeschlagen als UNESCO Weltkulturerbe, führte schließlich auch Richard Wagner nach Bayreuth.
Bad Staffelstein ist der Geburtsort des Rechenmeisters Adam Riese. 1445/46 erschien einem Schäfer des Klosters Langheim 4 mal das Jesuskind und die 14 Nothelfer. Er baute an diesem Ort eine Kapelle, welche später durch eine Größere ersetzt wurde. Balthasar Neumann erbaute Vierzehnheiligen von 1743-1772. Kloster Banz ist eine ehemalige Benediktinerabtei.
Mächtige Klosterkirche (1200-1285 erbaut) mit einer prächtigen Maßwerkrosette. Das ehemalige Kloster wurde im 18. Jahrhundert von M. Bossi in barock-klassizistischem Stil renoviert. Der Gesamtkomplex stellt eine der schönsten fränkischen Barock-Schloßanlagen von Dietzenhofer und Balthasar Neumann dar. Im Kloster befindet sich ein großartiges Treppenhaus ähnlich dem von Pommersfelden.
Hier wird der süffige fränkische Wein angebaut. Nette fränkische Weinlokale laden zum einkehren ein. Der Weinanbau geht in Franken bis in das 7. Jahrhundert zurück, vor allem Klöster bauten damals zur Beschaffung von Messwein Reben an. Nachdem die Anbaufläche im Mittelalter zunächst stark zugenommen hatte (auf 40.000 Hektar), schrumpfte sie im 20. Jahrhundert auf etwas über 2000 Hektar. Heute besteht das Weinanbaugebiet Franken aus etwa 6000 Hektar Rebfläche.
Würzburg ist Bischofs- und Universitätsstadt. Die ehemalige Residenz (1719-1745) ist ein Meisterwerk der barocken Schlossbaukunst. Der St. Kiliansdom aus dem 11. Jahrhundert mit zwei berühmten Riemenschneiderwerken sind weitere Sehenswürdigkeiten sowie die Neumünsterkirche mit prächtiger Barockfassade von Johann Dietzenhofer. Im ehemaligen Kreuzgang dieser Kirche liegt Walther von der Vogelweide begraben.







